Samstag, 7. November 2009

KDenlive - Erfahrungsbericht

Ich habe mich nun mit KDenlive ein wenig auseindander gesetzt. Hier mein Bericht:


KDenlive ist ein nichtlineares Videobearbeitungsprogramm für den KDE-Destop. Mann kann also an Videos mit mehreren Audio- und Tonspuren arbeiten. Es ist sehr umfangreich, übersichtlich und strukturiert. Alles was man als Laie von einem Halb-Professionellen Tool erwarten kann. Und das beste: Es ist frei!


Zuerst mal mein System:

KUbuntu 9.10 AMD64
AMD Athlon X2 3000+
4 GB Kingston RAM
aureichend Festplattenspeicher
die Grafikarte tut zwar ncihts zur Sache, ist aber en nvidia 8600GT mit 512 DDR2 RAM


Ansich bin ich sehr zufrieden. Gut gefällt mir Medienbibliothek in die ich meinen Projektordner lade und aus dem ich dann meine entpsrechenden Materialien in die Zeitleiste ziehe. Auch die verschiedenen Überblend-, Audio- und Videoeffekte lassen sich sehen. Alles in allem hat man sehr schnell ein vorzeigefähiges Video zusammengeschnitten. Auch das framegenaue arbeiten macht richtig Spaß. Durch die gute Anbindung an die Systembibliotheken kann man das ganze dann auch in so ziemlich allen gängigen Codecs rendern. Auch hier wird man verwöhnt durch viele zur Auswahl stehende Profile. Falls man sich mit der Materie besser auskennt, kann man sich aber auch eigene Profile anlegen, in denen dann dem Encoder spezifische Parameter mitgegeben werden können.


Ein kleines Manko muss ich aber erwähnen. So klappt bei mir bei manchen Files das schneiden nicht wirklich. Zwar wird die Tonspur korrekt geschnitten, die Videospur ist allerdings nach dem schneiden zu kurz. Allerdings konnte ich noch nicht feststellen ob es an den verwendeten Filmschnipseln lag oder tatsächlich am Programm.


Die Version aus den Standartpacketquellen lief bei mir nur sehr instabil, die Version aus dem Projektrepository aber läuft perfekt. Und wenn es mal abschmiert, so ist die automatische Wiederherstellung ein wahrer Genuss.


Alles in allem ein tolles Projekt, mit dem man gar kein Geld mehr für irgendwelche kostenpflichtige Videosoftware ausgeben will, zumindest im privaten Bereich. Ich bin auch zuversichtlich, dass sich meine kleinen Probleme in naher Zukunft lösen werden. Sobald es meine Zeit zulässt und ich fertig bin, zeige ich auch ein Beispiel von einem mit KDenlive geschnitten Video.


Und hier der Verweis auf die Projekthomepage:
http://www.kdenlive.org/

Keine Kommentare: